Großformat bis 2 Meter
Ein Bauteil, das nicht geteilt und verklebt werden muss, hat keine Fuge als Schwachstelle. Bis zwei Meter Länge fertigen wir am Stück.

- 2000 mmmaximale Länge
- 1 Stückstatt geteilt und verklebt
- ± 0,5 %min. 1 mm
Wofür Kunden das nutzen
Vorrichtungen und Lehren in Bauteilgröße
Aufnahmen, Schablonen und Montagehilfen, die zum echten Bauteil passen müssen und deshalb nicht kleiner gehen.
Modelle und Formen
Urmodelle, Kaschierformen und Ausstellungsstücke, bei denen eine Klebefuge sichtbar wäre.
Ersatz für große Blechteile
Abdeckungen, Kanäle und Gehäuse, für die sich weder ein Werkzeug noch eine Schweißkonstruktion lohnt.
So läuft es ab
- Schritt 01
Machbarkeit am Modell prüfen
Große Teile scheitern selten am Bauraum, sondern an Wandstärke, Verzug und Gewicht. Das klären wir vor dem Angebot.
- Schritt 02
Ausrichtung und Bahnbreite festlegen
Die Bauteillage entscheidet über Festigkeit und Oberfläche. Bei breiter Düse sind die Bahnen sichtbar, das gehört zum Verfahren.
- Schritt 03
Fertigung am Stück
Ein Bauteil dieser Größe belegt die Maschine je nach Volumen mehrere Tage. Der Termin steht im Angebot.
- Schritt 04
Nachbearbeitung und Transport
Glätten, Spachteln und Lackieren sind bei Großteilen die Regel. Ab einer bestimmten Größe planen wir den Versand mit.
Auf einen Blick
- Bauraum
- 1000 × 1000 × 2000 mm
- Verfahren
- Großformat-FDM mit breiter Düse
- Toleranz
- ± 0,5 %, mindestens ± 1 mm
- Werkstoffe
- PLA, PETG, ABS, ASA, PA und faserverstärkte Varianten
- Oberfläche
- sichtbare Bahnen, auf Wunsch gespachtelt und lackiert
Was Sie vorher wissen sollten
Der Bauraum ist ein Richtwert und nicht in jeder Achse voll nutzbar. Je größer das Teil, desto stärker wirken Schwindung und Verzug: Dünne, flächige Bauteile verziehen sich eher als kompakte. Und die Oberfläche ist gröber als beim kleinen Druck, weil die Düse mehrere Millimeter breit ist.
Häufige Fragen dazu
Auf unseren eigenen FDM-Anlagen bis 350 × 320 × 325 mm, im Großformat bis 1000 × 1000 × 2000 mm, und zwar am Stück: keine Klebefugen, keine Schwachstelle in der Mitte. Die Bauräume der übrigen Verfahren stehen auf der Verfahrensseite. Passt ein Teil nirgends hinein, teilen wir es konstruktiv sinnvoll und besprechen vorher, wo die Fuge sitzt.
Jedes Material zieht sich beim Abkühlen oder Sintern zusammen. PLA schwindet wenig, Polyamid deutlich mehr, gesinterte Metalle und Keramiken am stärksten. Eine allgemeine Zahl gibt es nicht, weil sie am Werkstoff und an der Bauteilform hängt. Wir rechnen den erwarteten Wert in die Fertigung ein; bei engen Passungen sprechen wir vorher darüber, welche Maße kritisch sind.
Das hängt an Verfahren, Werkstoff und Geometrie. Die Toleranzangaben auf der Verfahrensseite sind Richtwerte für typische Bauteile: ± 0,3 bis ± 0,5 Prozent der Nennmaße, je nach Verfahren, mit einem Mindestwert für kleine Teile. Ein großes flaches Bauteil aus einem stark schwindenden Werkstoff liegt schlechter, ein kompaktes aus PLA besser. Verbindliche Werte nennen wir nach der Prüfung Ihrer Datei.
Großes Bauteil, offene Fragen?
Sagen Sie uns Länge, Werkstoff und wozu das Teil dient. Wir prüfen die Machbarkeit, bevor wir ein Angebot machen.
Jetzt Projekt anfragen